Austauschtagebuch

Es ist wieder soweit und wir bekommen vom 01.07. - 14.07. Besuch von unseren russischen Gästen.

Die neue Gruppe freut sich schon sehr auf die Begegnungen und neuen Bekanntschaften. Alte Freunde sehen sich wieder und neue Freundschaften entstehen.

 

Unser Austausch wird von der Stiftung Deutsch-russischer Jungendaustausch (DRJA) unterstützt. Vielen Dank!

Tag 1: Begrüßung der russischen Gäste an der RNR

Ein langer Weg ...


Wir sind vier Stunden nach Prag geflogen. Dort haben wir eine Stadttour gemacht, ein Fremdenführer hat uns die Stadt gezeigt. Wir sind lange mit dem Bus gefahren. Dabei haben wir oft angehalten, um die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Wir waren auf einem Platz mit einer großen Uhr. Danach haben wir in einem Geschäft Souvenirs gekauft. Schließlich waren wir wirklich erschöpft, weil es so heiß war. Also sind wir alle in ein Restaurant gegangen, aber das Essen war leider nicht gut. Am Ende der Tour sind wir wieder zum Flughafen gefahren. Schließlich sind wir noch 40 Minuten nach Stuttgart geflogen, wo Frau
Schiller, Frau BW und Frau Post auf uns gewartet haben. Um 23.30 Uhr waren wir endlich in Weinstadt.

 

(Nikita)



Ich liebe Prag und komme ein anderes Mal wieder! (Anja)



Endlich
ist es soweit


Den ganzen Tag haben wir schon auf den Augenblick gewartet, an dem unsere Lehrer uns vom Flughafen Stuttgart aus anrufen und sagen: „ Unsere russischen Austauschgäste sind angekommen!“. Als wir schließlich den Anruf bekamen, dass die Russen schon in der S-Bahn nach Endersbach sitzen, stieg die Aufregung. Kurze Zeit später, als
wir dann alle am Bahnhof eingetroffen waren, verflog die Zeit wie im Flug. Der Höhepunkt war jedoch der Moment als die S-Bahn kam und wir die Russen in Empfang nahmen. Es dauerte ein wenig bis wir uns alle gefunden haben. Zuhause angekommen gingen wir alle recht schnell ins Bett, schließlich war es nach russischer Zeit schon 4 Uhr morgens (bei uns 24 Uhr).


Katja

 



Erster Tag - Dientstag, 2. Juli

 

Herzlich
Willkommen


In der Schule wurde ein kleiner Empfang für uns gestaltet, die Schulband spielte und der Rektor, Herr Schultheiß, von der Reinhold-Nägele-Realschule, sowie die deutschen und russischen Lehrerinnen und die Gruppensprecher der deutschen Gruppe hielten eine kleine Rede und hießen uns Willkommen.


Anschließend lernten wir uns etwas besser kennen. Wir mussten uns alle auf Deutsch oder Russisch vorstellen und ein Wappen mit unserem Austauschpartner gemeinsam gestalten.
Dann wurde uns noch kurz das Programm des folgenden Tages erklärt.( Frau BW)



 

Ein spannender Nachmittag


Mittags waren wir bei unseren Gastfamilien. Nach dem Mittagessen trafen Pascal und ich mit Vadim und Benjamin zusammen. Wir haben eine Radtour gemacht. Wir schauten uns Weinstadt an und sind in die Weinberge gefahren, wo wir ein paar Trauben aßen. Außerdem hatten wir dort oben in den Weinbergen eine sehr gute Aussicht. Uns gefiel das alles sehr gut.

Nach unserem kleinen Ausflug sind wir zu Pascal gegangen und haben dort gegrillt. Es war sehr lecker.

(Alexej)

Tag 2: Lasst die "Teamspiele" beginnen ...



Mittwoch, 3. Juli 2013

 

Wir
sind ein Team


Heute waren wir in den ersten beiden Stunden im Sprachunterricht und unsere Austauschpartner waren in ihrem eigenen Unterricht.


Nach der Pause begannen wir dann mit dem Teamtraining. Herr Brodt-Lano, ein Lehrer der Schule, stellte uns verschiedene Aufgaben, die wir dann gemeinsam lösen mussten. Zuerst mussten wir alle zusammen durch ein Seil springen beziehungsweise laufen, dabei durfte niemand das Seil berühren. Nach einigen Versuchen bekamen wir dies auch sehr gut hin. Dann mussten wir es schaffen ein kleines Plastikschwein hinter
dem Rücken von Herrn Brodt wegzunehmen so dass er es nicht bemerkt. Das war sehr lustig, wir brauchten lange aber schließlich schafften wir es doch.

 

Als nächste Aufgaben ging es daran in Vierergruppen ein rohes Ei mit
Naturmaterialien zu verpacken, so dass es nicht kaputt geht, wenn man es aus dem ersten Stock des Schulgebäudes wirft. 
Die Stimmung dabei war sehr gut, da es lustig war, die kaputten Eier zu
sehen. Einige haben es aber auch überlebt! V
on uns waren  nicht alle total begeistert, da es draußen die ganze Zeit regnete. Deshalb haben wir die letzte Aufgabe auch unter das Vordach der Schule verlegt. Jetzt mussten wir es versuchen in einen kleinen Kreis, der mit einem
Seil auf den Boden markiert war, zu stehen. 36 Schülerinnen und Schüler quetschten sich ganz eng zusammen, so dass wir den Kreis noch 2-mal verkleinern konnten.


(von Maxim und Katja)

Tag 3: In luftigen Höhen

Donnerstag, 4. Juli 2013

Unser
Höhentrip


Heute waren wir im Hochseilgarten in Rutesheim. Am Endersbacher Bahnhof mussten wir im Regen warten, was unseren Haaren nicht gut bekam. Wir waren froh, als die S-Bahn dann endlich da war und wir einsteigen konnten. Im Stuttgarter Hauptbahnhof mussten wir dann in die S-Bahn nach Leonberg umsteigen und schließlich noch mit einem Linienbus weiter nach Rutesheim fahren. Die Fahrt war sehr lustig. Im Hochseilgarten angekommen hörte der Regen auf! Dort mussten wir dann noch etwas auf den Trainer warten, da gerade sehr viele andere Personen dort waren.

 

Lustig war, dass die zwei Hunde des Trainers immer um ihn herumliefen und die Aufmerksamkeit der Gruppe schneller hatte als er selbst. Schließlich wurde uns alles erklärt, wir bekamen unsere Sicherheitsgurte und Helme und schon ging es los.

 

Drei volle Stunden kletterten wir auf unterschiedlichen Parcours durch die Bäume. Die Höhe der Kletterparcours lag zwischen 1.10 m und 3 m. Wir hangelten uns an Seilen entlang, kletterten über unterschiedliche Hindernisse und waren sehr stolz auf uns, dass wir das alles geschafft haben. Natürlich waren wir immer sehr gut gesichert, so dass uns nicht passieren konnte. Trotzdem kostete es oft eine große Überwindung, so hoch über dem Abgrund von Seil zu Seil zu laufen.

 

Nach einer Runde Pommes und Getränke für alle gingen wir wieder zurück zum Bus. Hier wurde es noch mal aufregend, da wir zuerst an der falschen Haltestelle standen. Aber der Bus wartete an der richtigen in der Nähe, zu der wir alle schnell gerannt sind. Die Rückfahrt war wieder sehr lustig.


Den Hochseilgarten fanden wir sehr schön, aber er war schwer und teilweise auch schmutzig – vor allem die Landung auf dem Boden.



(von Nastja und Marina)

Tag 4: Deutsch-russische Begegnungen

"typisch deutsch? - typisch russisch?"
"typisch deutsch? - typisch russisch?"

Skulpturen und Vereine

Diesen Freitag war wieder Sprachkurs. Während die Deutschen in ihrem Unterricht saßen, lernten die Russen unsere Sprache. Im Fortgeschrittenenkurs sind wir neun Schüler, die zusammen Deutsch lernen. Aber nur zwei verstehen wirklich etwas, obwohl wir schon so lange Unterricht in Russland haben.


Danach haben alle Teilnehmer vom Austauschprogramm aus Modeliermasse eine kleine Skulptur gemacht, die einen typisch deutschen oder russischen Gegenstadt zeigt, der dann personifiziert wurde. Ich hatte wie immer das Gefühl es nicht zu können, trotzdem ist meine Skulptur nachher ganz gut geworden. Es hat allen viel Spaß gemacht und es sind viele lustige Figuren entstanden, die ihr auf den
Bildern sehen könnt. Aus diesen Figuren werden wir später eine Geschichte bilden.

In der letzten Stunde wurden uns verschiedene deutsche Vereine vorgestellt. Paul hat den Tennisverein vorgestellt, Timo den Fussballverein, Antonia und Lea den Jazztanz und noch vieles mehr. Jeder von uns durfte mindestens einen auswählen, an dem er nächste Woche mitmacht. Ich habe auch einen ausgewählt und hoffe, dass es genug ist. Wir sind schon alle gespannt auf die nächste Woche!

(Alexej und Antonia)

Wochenendimpressionen

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machte jeder sein eigenes Ding und zeigte seinem Austauschpartner ein Stück von unserem schönen 'Ländle.

Zum Beispiel gingen manche ins Schwimmbad nach Schorndorf, ins Ballett oder auf die Alp.

Den Sonntag verbrtachten manche in Gruppen und andere allein. Eine der Gruppen war am Bodensee zum Schwimmen und auf dem Affenberg, während jemand anders in der Falknerei Hohenbeilstein war. Alles in allem hatte jeder ein erholsames und doch spannendes Wochenende.

 

 

Anni

Tag 7: Besuch beim Bürgermeister und endlich kommt Farbe ins Spiel


Empfang beim Bürgermeister


Am Montag sind wir nach unserem Sprachunterricht alle ins Rathaus nach Beutelsbach zum Bürgermeister von Weinstadt gegangen. Dort hatten wir einen Empfang mit Brezeln, Flachswickeln und vielen Säften aus der Region. Es war sehr
interessant. Anschießend haben wir an unserem Projekt weitergearbeitet. Heute haben wir unsere Figuren angemalt und uns eine Geschichte dazu überlegt.

 

In unserer Freizeit sind wir dann alle zusammen ins Freibad gegangen. Alle hatten
Spaß und es war super!

( Anni und Mischa)

Tag 9: Exkursion nach Stuttgart

Heute kamen die russischen Austauschpartner bei ihren jeweiligen Deutschen mit in den Unterricht.

Danach nahmen wir die S-Bahn nach Stuttgart, stiegen um und liefen zu Fuß. Die Russen waren sehr unruhig , da es ins Daimler Museum ging. Dort hatten wir dann 2 Stunden Zeit um alles anzuschauen und trafen uns am Ende zu einem Gruppenfoto vor dem Museum. Nach einer Stunde Mittagspause versammelten wir uns neben dem Kunstmuseum um mit der Stadtralley zu beginnen. Diese beinhaltete Aufgaben mit Bildern, welche wir suchen mussten. Unter anderem waren die Staatsgalerie, die Markthalle und der Hauptbahnhof dabei. Danach hatten wir endlich Freizeit, welche die meisten zum Shoppen in Stuttgart nutzten.



Ausflug zum
Mercedes Benz Museum in Stuttgart, eine Stadtrallye und Shopping!


Heute ging es nach Stuttgart ins Mercedes Benz Museum, ein absolutes Muss für alle
Gäste. Das Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte des Autos.
Verschiedene Angebote laden auch zum Selbstausprobieren ein. Das Museum war wie immer bei unseren Gästen ein voller Erfolg, und auch uns gefällt es noch, obwohl wir es schon seeeeehr oft gesehen haben.



Dann ging es weiter nach Stuttgart. Dort gab es eine Stadtrallye, bei der es etwas zu gewinnen gab. Je zwei russische und zwei deutsche Schüler mussten „ 9 things to see“ nach Fotos finden und dazu Fragen beantworten. 
Anschließen hatten wir endlich Zeit zum Shoppen. Ob Hollister, H&M, New Yorker oder s’Oliver, da war bestimmt für jeden etwas dabei .

 

 

Katja

Tag 10: Sport ist ...

Tag 11: "Ebbes Schwäbisches ..."



Unser Kochtag: Typisch Kulinarisches aus der Region


Zuerst hatten die russischen Austauschschüler heute wieder Sprachunterricht. Heute mussten sie ihren Abschlusstest schreiben.

Die Deutschen waren in dieser Zeit in ihrem eigenen Unterricht. Danach haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Zunächst hat die erste Gruppe Maultaschen gekocht, während die andere Gruppe an dem Projekt (heute ging es daran unsere Geschichte zu fotografieren und zu beschriften) weitergearbeitet hat. Danach hat die zweite Gruppe Salat und Flachswickel gemacht. Zum Abschluss haben wir dann alle zusammen gegessen. Es war sehr lustig und interessant.


 

(Lisa und Marina)

Tag 12: Abschluss des Projekts

folgt

 

Tag 13: Abschlussfest und Projektpräsentation


Bilder und Text folgen

Tag 14: Wie die Zeit vergeht - Abschied nehmen

Paka!

Die zwei Wochen sind an allen in Lichtgeschwindigkeit vorbeigeflogen. Eine anstrengende, aber auch schöne Zeit liegt hinter uns.

Zwei Wochen verbrachten wir mit unserem Austauschpartner, den wir oftmals vorher noch nicht gesehen hatten bzw. nur über einen Steckbrief kannten.

Und plötzlich verbringt man jeden Tag miteinander. Das schweißt zusammen, auch wenn es sehr anstrengend sein kann.

Gemeinsam haben alle in den letzten Tagen viel erlebt und viel geleistet. Eine sehr harmonische Austauschgruppe liegt sich am Bahnhof in Endersbach in den Armen und die Tränen fließen nur so ....

Für die 9er ist es auch der Abschied vom zweijährigen Austauschprogramm. Die 8er werden nächstes Jahr nach Russland aufbrechen und die bereits gewonnenen Freunde wiedersehen.

Jetzt heißt es allerdings erstmal "Paka" (Tschüss) und hoffentlich bis bald!

Um 12 Uhr fahren die russischen Gäste mit den deutschen Lehrerinnen zum Flughafen. Dort wird es nochmal kurz spannend, bis wirklich alle per "Self check in" ihren Boardingpass erhalten und das Gepäck aufgegeben ist.

Inzwischen sind auch noch einige deutsche Schüler eingetroffen, die sich noch ein zweites Mal verabschieden.

Nun heißt es Abschied nehmen, denn unsere Gäste passieren die Sicherheitskontrolle.

 

PAKA und SPASIBA BOLSCHOI

 

... für zwei tolle Wochen, mit vielen gemeinsamen Aktionen, die uns in Erinnerung bleiben.

... für eine stets fröhliche und motivierte Austauschgruppe

... für die viele Hilfe, die wir von Eltern, Kollegen - Kolleginnen und Schulleitung erhielten

... für unsere super deutschen Gastgeberschüler !!!! Hut ab!!!

... für unsere netten russischen Gäste !!! Ebenfalls Hut ab !!!

... für unsere russischen Kolleginnen Tatjana und Alla und den Spaß, den wir zusammen hatten! Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 

Frau Schiller und  Frau Bollacher - Weiser