Welt ohne Grenzen!


Tag 1: Endlich da!

Heute war der erste Tag vom diesjährigen Russlandaustausch.

Wir hatten uns alle lange darauf gefreut, unsere Austauschschüler endlich am Endersbacher Bahnhof begrüßen zu dürfen.

Als man dann in der Ferne die S-Bahn sehen konnte, stieg unsere Nervosität noch mehr an. Wir sahen die russischen Austauschschüler aussteigen und dann gab es kein Halten mehr: alle sind zu dem Wagon gerannt, wo sie herkamen. Jeder von uns hatte einen Luftballon dabei, auf dem der Name des Austauschschülers stand, so dass wir einander finden konnten.

Nach der Begrüßung haben wir alle zusammen ein Foto gemacht. Es war ein schönes Gefühl, sie endlich zu sehen und persönlich kennen zu lernen.

Da unsere Austauschschüler von der langen Reise sehr müde waren, sind alle ziemlich schnell nach Hause gefahren. Dort haben wir uns  noch ein bisschen ausgetauscht und dann war der erste Tag auch fast schon zu Ende. Wir freuen uns auf das was noch kommt!

Von Lukas Klass

 


Tag 2: Begrüßung an der RNR

Heute haben wir uns um 8.30 Uhr im Musiksaal unserer Schule getroffen, um unsere russischen Gäste willkommen zu heißen. Herr Schultheiß hat eine kleine aber feine Rede gehalten und die Russen damit sehr herzlich begrüßt. Auch unsere Gruppensprecher Emily und Lukas haben ein paar Worte an unsere Gäste gerichtet. Die Klasse 6c hat unter Leitung von Frau Büttner zwei Musikstücke vorgetragen, um unserer Begrüßungsfeier einen festlichen Rahmen zu verleihen.

In der Pause haben wir Herzbrezeln gegessen und uns dabei sehr schön mit unseren Austauschpartnern unterhalten. Anschließend haben ich und 5 weitere meiner Mitschüler den Russen die Schule und das Schulgelände gezeigt.

Für die gegenseitige Vorstellung haben wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf Papierballone geschrieben. Nach der Vorstellungsrunde haben unsere deutschen Lehrerinnen das Projektthema (Welt ohne Grenze) und das Programm für die zwei Austauschwochen vorgestellt. Gleich im Anschluss haben wir uns auf den Besuch von "Ritter Sport" vorbereitet. 

Nach der Schule haben sich einige von uns verabredet und sind zusammen ins Oscar Frech Bad gegangen.

Von Ole

 

 


Tag 3: Besuch bei Ritter Sport

Mein Austauschschüler Konstantin und ich konnten heute morgen etwas länger schlafen, denn wir sind  mit den Russen nach Waldenbuch zu Ritter Sport gefahren. Dies ist der einzige Ort auf der Welt, an dem Ritter Sport Schokolade produziert wird. Von dort werden 90 Länder beliefert, wobei Russland der größte ausländische Markt ist. Pro Tag werden ca. 3 Mill. Tafeln Schokolade hergestellt. 

Wir sind ca 1 Stunde mit der S-Bahn und 15 Minuten mit dem Bus gefahren. Als wir aus dem Bus ausgestiegen sind, kam uns schon der Duft von Schokolade entgegen und hüllte uns ein. Wir durften selbst Schokolande herstellen, dazu  wurden wir in Gruppen aufgeteilt, damit bei der Aktion kein Chaos entsteht. Man durfte drei verschiedene Süßigkeiten auswählen und hatte die Möglichkeit zwischen Zartbitter, Vollmilch und weißer Schokolade. Meine Wahl war: Vollmilch mit Smarties und Mini Marshmellos.

Danach hat man alles in eine Schüssel gegeben und alle Zutaten gut vermischt. Es war wichtig sich beim Einfüllen zu beeilen, weil sonst die Flüssigkeit fest geworden wäre.

Während die Schokolade im Kühlschrank fester und fester wurde, haben wir draußen schon mal an den Verpackungen gearbeitet. Das Motto für unsere Verpackung war Welt ohne Grenzen! Wir haben uns alle riesig angestrengt, da übermorgen die schönste Verpackung ausgewählt wird! 

Nach 15 bis 20 Minuten konnten wir unsere selbstgemachte Schokolade in unsere eigens dafür gestalteten und verzierten Verpackungen stolz eintüten. Jetzt können wir sie entweder verschenken oder einfach selbst essen, obwohl uns von dem vielen Naschen schon der Bauch spannt. 

 Danach konnten alle das Museum zur Herstellung der Schokolade anschauen! Uns wurde klar, dass die Schokolade und ihre Zutaten wirklich aus der ganzen Welt stammen: Schokoladenbohnen aus Ghana, Nicaragua und von der Elfenbeinküste, Mandeln aus den USA, Haselnüsse aus der Türkei  etc.. Dann ging’s ab in den Ritter Sport Shop zum Einkaufen. Viele von uns sind dabei in einen regelrechten Schokoladen-Kaufrausch geraten. 

Ich glaube es war für alle ein gelungener Tag.

 

von Nico Schieber


Tag 4: Sport, Spaß, Spiel

 

Heute sind unsere russischen Freunde bereits den vierten Tag bei uns und wir gewöhnen uns langsam daran, jeden Tag zusammen ausfzustehen und schlafen zu gehen. Um 07:40 Uhr hat auch schon die Schule angefangen. Die russischen Schüler hatten zunächst deutschen Sprachunterricht, während wir Deutschen unser Musikstück geprobt haben. Das ging zwei Schulstunden lang. Nach der 1. Pause hat dann unser Sporttag angefangen. Der Sporttag fing mit den Nationalhymnen an - es war also fast wie bei einer richtigen WM. Als erstes haben wir dann auch  Fußball gespielt, Jungs gegen Jungs und Mädchen gegen Mädchen - natürlich in gemischten Gruppen. Wir haben uns alle Mühe gegeben, viele Tore zu schießen. Die Zeit verging sehr schnell und da brach auch schon die 2. Pause an. Danach ging es in die Sporthalle. Da haben wir erstmal ein typisches deutsches Spiel gespielt: Völkerball. Die russischen Schüler mussten ein bisschen in das für sie neue Spiel reinkommen, doch nach und nach haben sie das Spiel verstanden und haben richtig gut mitgemacht. Zusätzlich haben wir das Spiel etwas verändert und angefangen mit Matten zu spielen. Wessen Matte als erstes umfällt, hat verloren. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Anschließend haben wir etwas Kettenfange und "Wer hat Angst vorm schwarzem Mann" gespielt, was auch neu für die russischen Schüler und Lehrerinnen war. Nach diesem Schultag waren wir erstmal alle kaputt. Danach sind ein paar Schüler mit ihrem Austauschpartnern nach Stuttgart gegangen. Andere blieben zuhause und haben sich etwas entspannt. Am Abend war ich mit Nastja und noch paar Freunden in Weinstadt und wir haben unseren Gästen unsere Gegend gezeigt. Damit war der Tag auch schon vorbei.

 

Von Desirée Siino

 


Tag 5: Projektarbeit in der Schule

Heute arbeiteten wir an unserem Projektthema "Welt ohne Grenzen" in der Schule.

Speisen kennen keine Landesgrenzen und dies wollen wir mit einem selbst erstellten Kochbuch mit unseren Lieblingsrezepten zeigen. So begannen wir also mit der Arbeit an unserem Kochbuch: alle Deutschen haben zusammen mit ihren Russen die jeweiligen

Lieblingsrezepte aufgeschrieben. Die Rezepte sollten immer auf Deutsch und

Englisch aufgeschrieben werden.

Danach haben alle gemeinsam noch die besten Ritter-Sport-Verpackungen, die wir am Mittwoch selbst gestaltet hatten, gewählt. Dafür bekam jeder Schüler zwei kleine Aufkleber, mit denen er oder sie entscheiden konnte, welche am schönsten sind. Nachdem die schönste Verpackung ausgewählt wurde gingen die Russen in ein anderes Klassenzimmer um mit den

Lehrern zu reden wie es in den Familien läuft. Wir blieben in unserem Zimmer um

das Gleiche zu tun. Nachdem die Russen mit ihrem Gespräch fertig waren, kamen

sie wieder und gingen mit uns in den Unterricht. Die Russen, die Deutschunterricht in Russland haben hatten bei Frau Bollacher-Weiser Sprachunterricht.

In den letzten beiden Stunden bemalten wir Deutschen Matroschkas (typisch für Russsland)

und die Russen bemalten Gartenzwerge (typisch für Deutschland).

Nach der Schule sind wir noch privat zum Karlsteiner Platz gegangen und haben mehrerer

Stunde lachend und essend verbracht!

Im großen und ganzen, war es ein toller Tag!

 

Von Emily Zenoni


Tag 6: Samstag

 

Heute war der erste Wochenendtag und ich glaube wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass unsere Russen und Russinnen uns zu jeder Tageszeit begleiten. Wir waren alle nur privat unterwegs, denn es war von der Schule her nichts geplant. Einige von und haben sich verabredet gemeinsam in den Erlebnispark „Tripsdrill“ zu fahren. Wir sind früh aufgebrochen, um so anzukommen, damit noch nicht so viele Besucher dort sind. Unsere Theorie ist tatsächlich einigermaßen aufgegangen, sodass wir sehr viel fahren konnten. Einmal war es kurz stressig, aber ganz ohne Stress geht eben doch nicht. Letzten Endes kann man den Ausflug als vollen Erfolg beschreiben und ich denke, es war für alle beteiligten ein sehr gelungener Tag. Ein paar haben auch etwas alleine mit ihrem bzw. seinem Austauschpartner unternommen oder mit Freunden oder der Familie. Aber ich denke jeder hatte Spaß.

 

von Matilda Lietz und Noami Jägle

 


Tag 7: Sonntag

Viele unserer russischen Freunde haben sich das Daimler Museum als Wochenendausflug gewünscht. Deshalb sind wir gegen 14:30 Uhr mit einer großen Gruppe in das Daimlermuseum gefahren. Es war Familientag, daher war der Eintritt umsonst. Als erstes haben wir die alten Autos gesehen also Kutschen und alte Rennautos. Außerdem sah man den Verlauf der Autoindustrie, die Autos wurden immer moderner und schneller. Etwas später sahen wir alte Busse und Rettungswagen oder auch Polizeiautos. Man sah auch wie die Motoren der Autos am Anfang sehr groß aber langsam waren und nach und nach die Motoren kleiner aber schneller wurden. Es wurden auch Geschichten gezeigt zum Beispiel, als der Euro eingeführt wurde oder der erste Mensch auf den Mount Everest gestiegen ist. In dem Museum gab es auch eine Show, bei der Mädchen tanzten oder ein Paar, das auf dem Walking Piano Lieder spielte. Man sah auch Autos, die nie verkauft wurden. Als wir alles gesehen haben, sind wir noch etwas essen gegangen und fuhren schließlich wieder nach Hause.

 

von Leonie Benzler


Tag 8: Besuch im Rathaus

Zur ersten Stunde haben wir uns in der Schule getroffen und dort bis 09.10 Uhr an unseren Rezepten gearbeitet. Danach sind wir zum Rathaus nach Beutelsbacher gelaufen. Um 10 Uhr hat uns Herr Scharmann, der Bürgermeister von Weinstadt,  mit Brezeln, Flachswickeln und Getränken empfangen. Wir wurden dort alle reich beschenkt, das war super. Alle bekamen einen Rucksack von Weinstadt.

Dann ging es zurück an die Schule und wir haben weiterban unsere Zwergen und Matrjoschka gearbeitet, schließlich wollen wir sie am Donnerstag ausstellen. Heute ging unsere Aufgabe noch Zuhause weiter. Jedes Austauschpaar sollte sich auf ein Lieblingsfingerfood einigen und  es für den nächsten Tag zubereiten. Wir haben uns für .... entschieden. 

Anschließend ging es dann noch für viele von uns haben wir uns gemeinsam ins Oskar Frech Hallenbad nach Schorndorf. Es war ein voller und schöner Tag.

 

von Lea Trinnes


Tag 9: Stuttgart

 

Heute haben wir uns um 7.40 Uhr in der Schule getroffen, um unser Fingerfood für das anstehende Picknick abzugeben. Danach haben wir uns auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Als erstes haben wir eine Stadt-Challenge gemacht. Die erste Challenge war, drei Restaurants aus drei verschiedenen Ländern zu finden und möglichst originell zu fotografieren. Bei der zweiten Challenge mussten wir drei unterschiedliche Menschen finden, die für uns einen Wunsch an die Welt in einer anderen Sprache formulieren konnten. Sehr viele wünschten sich Frieden und eine saubere und gesunde Umwelt. Die letzte Challenge war, dass wir unsere eigenen Wünsche an die Welt mit Kreide auf den Boden aufmalen. Für jede Challenge hatten wir 15 Minuten Zeit, was uns teilweise ganz schön in Stress versetzte. Aber die Lehrer haben uns durch die Preise motiviert: Der dritte Platz bekam einen Gutschein für eine Kugel Eis,  der zweite Platz einen Gutschein für einen Crêpes und der erste Platz einen Gutschein für einen Döner.

Nach der Stadt-Challenge ging es mit der U-Bahn, der Zacke und zu Fuß zum Teehaus in den Weißenburgpark. Wir haben die tolle Aussicht genossen und mit unserem selbst zubereiteten Fingerfood gepicknickt. Wir hatten ein großartiges Buffet!! Später haben wir noch Luftballons steigen lassen. An diese haben wir Postkarten mit unseren Wünschen an die Welt gehängt. Wir sind gespannt, ob sie jemand findet und zurückschickt.

Außerdem haben wir noch die Reinhold-Nägele-Statue angesehen und Emma, Leonie, Lea und ich haben der Gruppe ein paar wichtige Informationen zu Reinhold Nägele gegeben. Reinhold Nägele ist schließlich unser Namenspatron und er hatte ein aufregendes Leben. Er war Maler und Grafiker. Weil er sich in der Zeit des Nationalsozialismus nicht von seiner  jüdischen Frau Alice trennen wollte, emigrierte er mit seiner ganzen Familie in die USA. Erst nach ihrem Tod kehrte er nach Stuttgart zurück. Unsere Schule ist bis heute eng mit seinem Sohn Thomas Nägele verbunden, der wie sein Vater Künstler ist und jährlich unsere Jahreskarten malt.

Anschließend ging es zurück in die Stadt zum Shoppen, unsere russischen Gäste wollten natürlich viele Souvenire für zu Hause kaufen. 

Von Lorena Maier


Tag 10: Projektarbeit in der Schule

 

Heute war der Tag der Fertigstellungen: Zuerst haben wir in den ersten beiden Stunden unsere Zwerge und Matrjoschki fertig bemalt.

Danach ging es an die deutschen und englischen Rezepte für das Kochbuch, denn auch sie mussten fertig geschrieben werden.

In der 5. und 6. Stunde waren die deutschsprachigen Russen dann im Sprachunterricht bei Frau Bollacher-Weiser und die englischsprachigen mit ihren Austauschpartnern im regulären Unterricht.

Nach dem Unterricht gingen wir heim, aßen zu Mittag und trafen uns um 15.30 Uhr vor der Lasertag Arena in Endersbach. Mit uns waren Pascal und Simon jeweils mit ihren Austauschpartnern Dima, Stas, Lev und Sergej dabei. Wir spielten 3 Runden Lasertag, die jeweils 15 Minuten gingen, was uns und eindeutig auch den Russen sehr viel Spaß bereitet hat. Nach den 45 Minuten verabschiedeten wir uns von Pascal und selbstverständlich damit auch von seinem Austauschpartner Dima und gingen zum Biergarten am Steinbruch. Dort aßen wir unser Abendessen und liefen etwas die Rems entlang. Dann haben wir uns auf Bänke gesetzt und geredet. Danach gingen wir gemeinsam nachhause. Es war super Tag!

von Samuel Hurst

 

Eine bezaubernde Reise ins Musical Anastasia

Von unserer Schule aus findet jedes Jahr ein Musicalbesuch statt und manche von unserer Austauschgruppe haben sich dieser Schulveranstaltung heute angeschlossen. Wir gingen in das Musical Anastasia gegangen. Unsere Austauschpartner haben wir zu diesem tollen Ereignis natürlich mitgenommen.

Voller Aufregung haben wir auf den Einlass in das Musical gewartet. Nach einer gründlichen Taschenkontrolle, durften wir endlich in den tollen Musicalsaal rein. Der war so schön und sehr groß. Unsere Plätze waren super, unsere Plätze waren fast ganz vorne. Wir waren eine wirklich große Gruppe die mit 3 Lehrerinnen dort waren, also viele bekannte Gesichter. Endlich ging es los!!! Ich war sooooo aufgeregt, meine Russin Jana ebenfalls. Das war so ein schönes Musical. Schauspieler, Sänger, Kostüme alles war genial. Natürlich habe ich auch leise mitgesungen es ging nicht anders, da Anastasia mein absolutes Lieblingsmusical ist und ich dadurch die Lieder auswendig kann. Für Jana war es ein großartiges Erlebnis, auch wenn sie es teilweise nicht verstanden hat. Aber sie liebt diese Musik wie ich!!!!

 

von Viktoria Kipritsis


Tag 11: Der Abschied naht leider


Heute ist unser letzter Tag mit unseren russischen Gästen und somit auch der anstrengendste, da es für unsere morgige Abschlussfeier viel zu planen und organisieren gibt. Die Deutschen haben in den ersten beiden Stunden die englischen Rezepte überarbeitet. In diesee Zeit probten die russischen Schüler ihre Stücke für dir Abschlussfeier. In der 3/4 Stunde stellten wir die Zwerge und Matroschki auf dem Pausenhof auf. Dazu mussten wir lange Eisenstäbe mit einem Hammer in die Erde schlagen. Die Matroschki und die Zwerge setzten wir dann auf diese. Nachdem wir fertig waren, stellte sich jeder vor seine Matroschka oder seinen Gartenzwerg, den man selbst gemalt hatte, um ein Gruppenfoto zu machen. Es sieht sehr schön aus, wie sie jetzt so alle beisammen stehen und wir sind stolz auf unsere Werke.  Schließlich haben wir auch noch unsere zwei Lieder geprobt.  Nun konnten wir bis 16 Uhr nach Hause gehen, um uns vor der großen Feier auszuruhen. Um 16 Uhr trafen wir uns zum Buffetaufbau und jeder bekam sein Abschluss-T-Shirt , bevor es dann endlich los ging. Tatsächlich war es dann auch schon so weit und wir trafen uns inklusive Eltern in der Aula. Unser Direktor Herr Schultheiß war auch mit von der Partie. Sacha, Jana, Emily und Lukas führten uns super durch das Programm.  Wir sangen trotz der Erschöpfung unsere Lieder fehlerfrei. Die Russen sangen uns ein Lagerfeuerlied vor, Sofia spiele auf dem Klavier ein Stück aus ‚Fluch der Karibik’ und Jana rezitierte das deutsches Gedicht ‚ Gefunden’ von Goethe.  Unsere Lehrerinnen überreichten uns allen unser selbserstelltes Kochbuch mit unseren Lieblingsrezepten aus aller Welt, das kurz vor der Abschlussfeier glücklicherweise fertig geworden war, so dass es nun jeder in den Händen halten konnte. Schließlich folgte der große Dank an alle Kollegen, Eltern und Schülern für ihre Mithilfe. Zum Schluss sangen wir noch alle zusammen ‚Heute hier, morgen dort’ , das ist schon ein Ritual und schließt jede Abschlussfeier egal, ob in Russland oder Deutschland, ab. Nach der Show gingen wir noch kurz auf den Pausenhof am Osteingang, um unsere Matroschki und Zwerge unseren Eltern zu zeigen. Danach freuten wir uns, dass wir endlich das Buffet eröffnen konnten. Im Verlauf des Abends bekamen wir von unseren Lehrerinnen Stifte, um alle auf unseren T-Shirts unterschreiben zu lassen. Das ist immer einer der Schönsten, aber auch einer der traurigsten Momente des ganzen Schüleraustausches. Es wurde viel gelacht und wir hatten alle einen echt schönen Abend. Leider endete der Abend viel zu früh, da wir pünktlich ins Bett mussten, um morgen um 5 Uhr am Bahnhof zu stehen.

Von Maren Dlapal

 


Tag 12: Auf Wiedersehen!


 

Heute war der Abschied. Schon um 5:00 Uhr in der Früh mussten wir alle am Bahnhof Endersbach sein! Das war wirklich hart!  Allerdings haben wir gestern Abend erfahren, dass wir heute schulfrei haben, deshalb fiel es uns dann schnell wieder etwas leichter. Die zwei Wochen waren doch sehr anstrengend und wir alle sind etwas k.o. Heute Morgen, als wir dann alle am Bahnhof standen, war es doch schon ergreifend. Plötzlich geht der russische Gast, der zwei  Wochen bei uns gewohnt hat,  wieder weg. Irgendwie sind sie doch alle Teil unserer Familien und unseres Lebens geworden. Je mehr und je besser wir uns kennengelernt hatten,  desto schwerer fiel uns heute der Abschied. Viele haben geweint und waren sehr traurig. Kurz bevor die S-Bahn nach Stuttgart kam, haben wir, die deutschen Schüler, sich alle in einer Reihe aufgestellt und die russischen Schüler sind dann an uns vorbeigelaufen und haben sich von jedem Einzelnen verabschiedet. Als dann die S-Bahn kam, waren alle aufgeregt. Jeder hat sich nochmal von seinem Partner verabschiedet und dann sind unsere russischen Freunde weiter nach Berlin gefahren. Dort werden sie noch bis Sonntag bleiben, bevor es für sie wieder zurückgeht nach Jekaterinburg.
Von Christian Callenius